Köln-Deutz (Westwaggon)
Auf dem Werksgelände der Vereinigte Westdeutsche Waggonfabriken AG (kurz „Westwaggon“) wurde im September 1944 ein Männeraußenlager Buchenwalds eingerichtet. Die etwa 200 Häftlinge mussten in täglichen 12-Stunden-Schichten in den Waggonfabriken arbeiten. Ende Oktober 1944 wurden sie in einem Luftschutzkeller unterhalb der Werkshalle untergebracht, in dem weder Bettgestelle noch Fenster oder Toiletten vorhanden waren. Vor Ort ist ein Todesfall dokumentiert. Weitere nicht mehr arbeitsfähige Menschen brachte die SS in das Hauptlager zurück. Am 11. und 13. März 1945 erfolgten per Bahn die Rückverlegungen nach Buchenwald.
Historische Situation
Gegründet
27. September 1944
Aufgelöst
13. März 1945
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
200
Gedenkzeichen
Anmerkungen zum Standort
Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.
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