Aschersleben (Männer)

Im Männeraußenlager Aschersleben mussten ab August 1944 etwa 653 (Höchstbelegung Mitte Dezember 1944) Häftlinge im Auftrag der Junkers Flugzeug- und Motorenwerk AG Zwangsarbeit leisten. Mindestens neun Männer kamen vor Ort ums Leben. Vermutlich zwischen dem 6. und 11. April 1945 trieb die SS die verbliebenen Häftlinge auf zwei Todesmärsche. In Mühlbeck fand man später die Leichen von 68 Häftlingen. Wie viele der Toten aus dem Männerlager in Aschersleben stammten, ist nicht bekannt, da verschiedene Todesmärsche den Ort passierten.

Historische Situation

Gegründet

14. August 1944

Aufgelöst

11. April 1945

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

653

Gedenkzeichen

Art des/der Gedenkzeichen(s)

Mahnmal

Anmerkungen zum Standort

Viele Gebäude wurden nach Kriegsende zerstört, weitere vom „VEB Kombinat Fritz Heckert“ genutzt. 1977 wurde in der Wilslebenerstraße ein Gedenkstein sowie auf dem Werksgelände ein Mahnmal errichtet. Heute befindet sich auf dem Gelände die Schiess AG.

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