Bochum (EHW)
Für die Eisen- und Hüttenwerke (EHW) in Bochum mussten ab August 1944 etwa 650 Männer aus dem KZ Buchenwald Zwangsarbeit leisten. Mindestens vier Todesfälle sind für das Lager belegt. Zehn schwerkranke Männer wurden in das Stammlager Buchenwald transportiert, wo sieben von ihnen in den Tagen und Wochen danach starben. Am 17. März 1945 wurden die verbliebenen Häftlinge zusammen mit den Männern des zweiten Bochumer Außenlagers Bochumer Verein per Zug nach Buchenwald gebracht.
Historische Situation
Gegründet
21. August 1944
Aufgelöst
17. März 1945
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
650
Gedenkzeichen
Anmerkungen zum Standort
Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.
Stadtarchiv - Bochumer Zentrum für Stadtgeschichte
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