Braunschweig

In der SS-Junkerschule in Braunschweig mussten mit Unterbrechungen von September 1941 bis September 1942 bis zu 58 Männer aus dem KZ Buchenwald Zwangsarbeit bei Instandsetzungs- und Bauarbeiten leisten. Ab Sommer 1942 war nur ein aus sechs Facharbeitern bestehendes „Restkommando“ im Außenlager zurückgeblieben. Diese kamen am 5. September 1942 zurück in das Hauptlager Buchenwald.

Das Männeraußenlager ist nicht zu verwechseln mit dem sehr viel größeren Braunschweiger Außenlager „Büssing“ in der Schillstraße, das erst im August 1944 eingerichtet wurde und dem KZ Neuengamme zugeordnet war.

Historische Situation

Gegründet

16. September 1941

Aufgelöst

5. September 1942

Die ersten Häftlinge wurden am 16. September 1941 von Buchenwald nach Braunschweig gebracht. Am 4. November 1941 wurden die Arbeiten vorübergehend eingestellt und die Häftlinge zurück nach Buchenwald geschickt. Am 19. Februar 1942 wurden erneut Häftlinge zur Instandsetzung der Musikschule der Waffen-SS nach Braunschweig verlegt und am 5. September 1942 zurück nach Buchenwald überstellt.

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

58

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Das Residenzschloss wurde Anfang der 1960er Jahre abgerissen, stattdessen wurde der Schlosspark Braunschweig angelegt. Dieser wurde 2005 mit einem Einkaufszentrum, den „Schloss-Arkaden“, überbaut. Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.

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