Halle/Saale
Bei der Siebel-Flugzeugwerke GmbH in Halle an der Saale wurde im August 1944 ein Männeraußenlager des KZ Buchenwald mit bis zu 1.021 Häftlingen eingerichtet. Im Januar 1945 wurden in einem Siebel-Werk bei Annaburg weitere KZ-Häftlinge zur Zwangsarbeit herangezogen. Mindestens acht Todesfälle sind für das Lager belegt. Im März 1945 wurde das Lager aufgelöst und die verbliebenen 539 Männer zurück in das Hauptlager Buchenwald überstellt.
Historische Situation
Gegründet
1. August 1944
Aufgelöst
9. März 1945
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
1.021
Gedenkzeichen
Art des/der Gedenkzeichen(s)
Mahnmal
Anmerkungen zum Standort
Das Gelände des ehemaligen Außenlagers wurde nach Kriegsende abgebaut. Eine Skulptur des Halleschen Bildhauers Bernd Kleffel mit der Aufschrift „Den Opfern des KZ-Außenlagers Buchenwald Halle-Mötzlich August 1944-März 1945“ steht an der Endschleife der Straßenbahnlinie 1 in der Frohen Zukunft. Das Denkmal wurde im April 2009 von Oberbürgermeisterin Dagmar Szabados und dem Historiker Albert Osterloh offiziell enthüllt.
Erinnern an NS-Zwangsarbeit in Halle e.V.
Kontakt
Stadt Halle/Saale, Stadtarchiv
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