Kassel-Druseltal

In Kassel-Druseltal wurde im Juli 1943 ein Männeraußenlager mit bis zu 185 Häftlingen eingerichtet. Sie mussten Bauarbeiten für den Höheren SS- und Polizeiführer Josias Erbprinz zu Waldeck und Pyrmont durchführen. Mindestens ein Häftling kam vor Ort ums Leben. Weitere schwerkranke brachte die Lageführung zurück in das Hauptlager Buchenwald. Ende März 1945 erfolgte per Bus die Rückführung der Häftlinge ins KZ Buchenwald, wo am 28. März 129 Männer registriert wurden. Zehn Häftlinge blieben zur Aktenvernichtung in Kassel und wurden anschließend auf einen Todesmarsch Richtung Harz getrieben. Vier Männern gelang die Flucht. Was mit den anderen sechs Männern geschah, ist nicht bekannt.

Historische Situation

Gegründet

5. Juli 1943

Aufgelöst

um den 28. März 1945

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

185

Gedenkzeichen

Art des/der Gedenkzeichen(s)

Gedenktafel

Anmerkungen zum Standort

Im Juli 2024 wurde eine Tafel zur Erinnerung an die Geschichte des Außenlagers Kassel-Druseltal am Panoramaweg angebracht.

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