Kleinbodungen
Das Männeraußenlager Kleinbodungen wurde aufgrund von Platzmangel im Hauptwerk in Dora errichtet. Die SS brachte etwa 600 Häftlinge in ein stillgelegtes Kaliwerk, vorwiegend politische Gefangene und stigmatisierte Männer aus Polen, der Sowjetunion und anderen Ländern. Sie verrichteten Zwangsarbeit im Raketen-Reparaturwerk der Mittelwerk GmbH und reparierten die „V2“-Raketen. Nach der Verselbstständigung des KZ Mittelbau Ende Oktober 1944 bestand das Lager bis zur Räumung im Frühjahr 1945 weiter; die Häftlinge wurden später auf einen Todesmarsch ins KZ Bergen-Belsen getrieben.
Historische Situation
Gegründet
3. Oktober 1944
Aufgelöst
28. Oktober 1944
Das Außenlager Kleinbodungen unterstand bis 28. Oktober 1944 dem KZ Buchenwald, danach dem KZ Mittelbau.
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
600
Gedenkzeichen
Art des/der Gedenkzeichen(s)
Mahnmal
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