Köln-Niehl

Im Auftrag der Ford-Werke AG wurde im August 1944 ein Männeraußenlager nahe des Kölner Werksgeländes eingerichtet. Bereits in den Jahren zuvor wurden für Bau- und Transportarbeiten auch KZ-Häftlinge eingesetzt. Mit der Verlegung der III. SS-Baubrigade von Köln-Deutz nach Wieda im Harz bekam nun das Ford-Werk ein eigenes Außenlager. Die etwa 50 KZ-Häftlinge arbeiteten in 12-Stunden-Schichten in der Produktion, isoliert von den übrigen Arbeiter:innen des Werks. Zwei Todesfälle sind für das Lager dokumentiert. Zwei weitere Männer überstellte die SS in das Stammlager Buchenwald, wo einer von ihnen einige Wochen später an Tuberkulose verstarb. Das genaue Datum der Räumung ist nicht bekannt. Am 27. Februar 1945 wurden 49 Häftlinge aus dem Lager Köln-Niehl in Buchenwald registriert.

Historische Situation

Gegründet

12. August 1944

Aufgelöst

um 26. Februar 1945

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

50

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Der ehemalige Lagerbereich ist noch immer Teil des Ford-Werksgeländes. Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.

Kontakt zum Förderverein Buchenwald

Für Fragen, Hinweise oder Ergänzungen wenden Sie sich bitte an:

Förderverein Buchenwald
Schwanseestraße 143
99427 Weimar

03643 747540
info@foerderverein-buchenwald.de

oder nutzen Sie unser Kontaktformular.

Was ist die Summe aus 1 und 2?