Kortemark (I. SS-Baubrigade)

Nach der Landung der Alliierten in der Normandie verlegte die SS-Führung die auf der Kanalinsel Alderney stationierte SS-Baubrigade I in die in Flandern gelegene belgische Gemeinde Kortemark. Zusätzlich zu diesem Hauptlager wurde das etwa 40 Kilometer entfernte kleinere Nebenlager in Proven eingerichtet. Die etwa 350 Häftlinge wurden für den Bau von Abschussbasen für die V1-Fernrakete eingesetzt. Während der rund einmonatigen Existenz des Lagers starben mindestens sieben Männer. Am 2. September 1944 wurden die Männer in Proven und Kortemark zusammen ins thüringische Rehungen verlegt.

Historische Situation

Gegründet

28. Juli 1944

Aufgelöst

2. September 1944

Die I. SS-Baubrigade wurde im Juli 1944 von der Kanalinsel Alderney nach Kortemark in Belgien verlegt. Mit der Verlegung wurde die zunächst dem KZ Neuengamme zugeordnete Baubrigade dem KZ Buchenwald unterstellt.

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

350

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Auf dem Gemeindefriedhof von Kortemark sind sieben Häftlinge der Baubrigade beerdigt.

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