Leopoldshall

Im Auftrag der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG richtete die SS Ende 1944 in Leopoldshall bei Staßfurt ein Männeraußenlager an die 160 Häftlingen ein. Die Gefangenen mussten in der Flugzeugproduktion arbeiten, in Schacht- und Werkkommandos sowie beim Lageraufbau. Vor Ort sind keine Todesfälle belegt, allerdings ist die Rücküberstellung dreier Todkranker in das Hauptlager Buchenwald dokumentiert. Mitte April 1945 trieb die SS die Häftlinge auf einen Todesmarsch Richtung Sachsenhausen bei Berlin. Da sich das dortige KZ bereits in Auflösung befand, mussten die Männer weiter in Richtung Schwerin marschieren.

Historische Situation

Gegründet

28. Dezember 1944

Aufgelöst

11. April 1945

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

160

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Die Betriebsanlagen wurden nach Kriegsende demontiert. In einigen Verwaltungsgebäuden befindet sich heute die Kommunale Berufsschule Staßfurt.

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