Lippstadt (Eisen- und Metallwerke GmbH)
Das Frauenaußenlager „Lippstädter Eisen- und Metallwerke“ wurde im Juli 1944 eingerichtet. Bis zu 830 Frauen, überwiegend ungarische Jüdinnen, mussten für die Lippstädter Eisen- und Metallwerke GmbH Zwangsarbeit leisten. Vor Ort sind sieben Todesfälle belegt. Januar und Februar 1945 brachte die SS 75 Schwerkranke in das Todeslager Bergen-Belsen. Ende März 1945 räumte die SS das Lager. Über 700 Frauen wurden auf einen Todesmarsch Richtung Bergen-Belsen getrieben. Am 1. April wurden die Frauen der Marschkolonne von der US-Armee bei Kaunitz befreit.
Historische Situation
Gegründet
31. Juli 1944
Aufgelöst
29. März 1945
Häftlinge
Frauenlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
830
Gedenkzeichen
Art des/der Gedenkzeichen(s)
Gedenktafel
Anmerkungen zum Standort
Seit 1994 erinnert in der Graf-Adolf-Straße eine Gedenktafel an die Existenz des Frauenaußenlagers.
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