Rehungen (I. SS-Baubrigade)
In das Männeraußenlager Rehungen (SS-Baubrigade I) verlegte die SS-Führung die SS-Baubrigade I, welche zuvor in Kortemark und Proven in Belgien stationiert waren. Auf dem Gelände eines stilgelegten Kalischachtes wurden 441 Häftlingen, überwiegend aus der Sowjetunion und Polen, in zwei umzäunte Holzbaracken eingesperrt. Sie mussten unter Tage und im Freien Zwangsarbeit beim Ausbau eines SS-Materiallagers, Straßen- und Barackenbau leisten. Ende Oktober 1944 wurde das Lager dem verselbstständigten KZ Mittelbau unterstellt und bestand bis zur Räumung im April 1945 fort. Nach wochenlanger Irrfahrt kamen die Männer am 28. April in Steyr, einem Außenlager des KZ Mauthausen (Österreich), an.
Historische Situation
Gegründet
9. September 1944
Aufgelöst
28. Oktober 1944
Das Außenlager Rehungen (I. SS-Baubrigade) unterstand bis 28. Oktober 1944 dem KZ Buchenwald, danach dem KZ Mittelbau.
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
441
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