Suhl

Im Juli 1943 richtete die SS für die Wilhelm-Gustloff-NS-Industriestiftung in Suhl ein Männeraußenlager ein. Die bis zu 80 Häftlinge wurden zur Errichtung eines Barackenlagers für die spätere Unterbringung von „Fremdarbeitern“ gezwungen. Nach einem angeblichen Fluchtversuch wurde ein Gefangener von einem SS-Wachmann erschossen. Nach zehnwöchiger Errichtung des Barackenlagers endete der Einsatz im Oktober 1943. Die Männer wurden in das Hauptlager Buchenwald zurückverlegt und von dort wurden sie einige Tage später in das Außenlager Wuppertal verlegt.

Historische Situation

Gegründet

15. Juli 1943

Aufgelöst

1. Oktober 1943

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

80

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Nach Kriegsende wurde aus dem Gustloff-Werk in Suhl das Simson-Werk. Vor Ort existieren heute keine Gedenkzeichen für das ehemalige Außenlager.

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