Westeregeln
Für die unterirdische Flugzeugproduktion bei der Junkers Flugzeug- und Motorenwerke AG richtete die SS im Oktober 1944 ein Männeraußenlager in Westeregeln ein. Das Außenlager war eng verbunden mit dem Schönebecker Außenlager „Julius“, das die Verwaltung und Verpflegung des Lagers übernahm. Die Höchstbelegung lag bei 575 Häftlingen. Bis Ende März 1945 sind insgesamt neun Todesfälle belegt. Am 11. April 1945 räumte die SS das Lager und brachte die Männer in das Außenlager Schönebeck „Julius“, von wo sie auf einen Todesmarsch getrieben wurden.
Historische Situation
Gegründet
31. Oktober 1944
Aufgelöst
11. April 1945
Häftlinge
Männerlager
Maximale Anzahl der Häftlinge
575
Gedenkzeichen
Anmerkungen zum Standort
Die Bergwerksanlage wurde nach 1945 stillgelegt. Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.
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