Wuppertal (IV. SS-Baubrigade)

Um Aufräumarbeiten nach Bombenangriffen durchzuführen, richtete die SS im Auftrag der Stadt Wuppertal im August 1943 die „IV. SS-Baubrigade“ ein. Die etwa 600 Häftlinge waren in der Katholischen Volksschule in Wuppertal-Elberfeld untergebracht. Für das Außenlager Wuppertal sind bislang keine Todesfälle belegt. Todkranke brachte die SS zurück ins Hauptlager Buchenwald, wo nachweislich einer von ihnen neun Tage nach seiner Rücküberstellung verstarb. Im Mai 1944 wurden die verbliebenen 530 Männer nach Ellrich-Bürgergarten verlegt und dem KZ Mittelbau unterstellt.

Historische Situation

Gegründet

24. August 1943

Aufgelöst

7. Mai 1944

Häftlinge

Männerlager

Maximale Anzahl der Häftlinge

600

Gedenkzeichen

Anmerkungen zum Standort

Auf dem Gelände des ehemaligen Außenlagers befindet sich heute eine Grundschule. Am ehemaligen Standort erinnert heute nichts mehr an die Existenz des Außenlagers.

Aktuelle Dokumente

Die ehemalige Katholische Volksschule im Königshöher Weg, heute eine Grundschule (Foto: Jochen Vogler).
Die ehemalige Katholische Volksschule im Königshöher Weg, heute eine Grundschule (Foto: Jochen Vogler).

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